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logo Grande Zurigo 08.02.2012 7:12 UhrGrêmio
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Grêmio SPIELBERICHT:
Linie
GREMIO – Wacker Selnau 6:2

Gremio: Goalta, René, 1., Manu, Chrigi, Luki, Butch, Jonas, René, 2., Nik Haller, Maki, Lori, Pietro und Guru

Tore: 1. Halbzeit: 0:1 (ein wackerer Selnauer); 2. Halbzeit: 1:1 (Phantomias); 2:1 (Phantomias); 3:1 (Phantomias); 4:1 (Luki); 5:1 (Phantomias); 5:2 (ein wackerer Selnauer); 6:2 (Phantomias).

Herausragend: Madame Fortuna, der Unparteiische & Phantomias

Nach dem Eintüten der Fussballbildli tags zuvor trafen sich die Freiwilligen wieder, diesmal auf dem Rasen. Das Voodooritual vom Vortag - wir packten die Spieler stapelweise ein - zeitigte schlussendlich Wirkung. Dies zeigt, dass seriöser Zauber mehr nutzt als blöde Rumrennerei unter der Woche.

0:1 stand es nach einem demokratischen Pass der Nummer 16 von Grêmio genau in die Mitte zwischen Nik und Jonas. Ein flinker Selnauer lupfte dankend den Hut und schoss alleine vor unserem Kantonsrat und ebenfalls Demokraten ein. Ein früher Rückstand wie schon am Sonntag zuvor. Eine weitere Parallele zum letzten Spiel ereilte uns, als Abwehrrecke René zu Boden ging. Wieder Blut, wieder ein Unfall, zum Glück kein Foul. Sehr ungern zitiere ich U2, aber selbst dem grössten Gegner dieser Bänd muss bei den letzten zwei Sonntagen "Sunday, bloody Sunday" in den Sinn kommen. Técnico Karpf erwägt ein Helmobligatorium. Hoffentlich ist René nichts ernsthaftes zugestossen - alles Gute!

Ein Rückpass im 16er der Selnauer nach einem Holzschuss führte zu einem Stelldichein auf der Grundlinie und einem Freistoss von ca. 2m Entfernung. Das Gruppenbild mit Ball blieb folgenlos. Unnötig zu erwähnen, dass nicht einmal Robin Hood mit einem Pfeil von dieser Distanz die Lücke gefunden hätte! Dafür aber wäre klar gewesen, ob das Handspiel im Anschluss, das einige von Grêmio gesehen haben wollen, wirklich eines gewesen ist oder nicht. Tant pis!

Zur Pause stand es nach wie vor 0:1 - Frau Fortuna hatte allerlei zu tun gehabt und liess sich in der Pause erschöpft auswechseln. Was in der ersten Spielzeit in Brombeerstauden landete, zappelte nun im Netz. Für weitere Spannung sorgten nur noch einige marginale Diskussionsbeiträge beiderseits. Ein vor allem verbal wackerer Selnauer (Stop it, Chirac!) analysierte, dass man gegen eine Mannschaft, die hinten so schlecht rumlungert und vorne so unmotiviert und untalentiert schlingert, gar nicht 6:2 verlieren könne. Wir wissen es besser und sagen: "Man kann!". Sogar wir würden gegen Grêmio Porto Riesbach verlieren...

Mit einem sehenswerten Kopfball schickte der Mann mit den roten Schuhen unseren Stürmer, der die 1:0-Situation kennt, liebt und nutzt, auf die Reise (3:1). Luki verblüffte den Goalie Wackers mit einem direkten Corner - es stand 4:1. Beim zweitletzten Tor (5:1) hörte man von der Seitenlinie gar das Wort "Weltklasse" - man sprach beim Bier noch von der wunderschönen bicicletta. Je ein Tor noch auf beiden Seiten rundete das Spiel ab.

Übers Ganze betrachtet war es ein faires Spiel, dessen Ausgang lange Zeit offen blieb. Der Schiedsrichter liess das Spiel geschickt laufen und pfiff bloss, wo nötig. Unser Phantomias (nicht im Album '03), schoss fünf Tore, womit er mit neun Toren in zwei Spielen zum Mittelstand von Grêmio aufgeschlossen hat.

(#16)
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