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SPIELBERICHT:

GREMIO - Sporting Morgenstern 3 - 3
Gremio: Raffi; Schlumpf, Röne, Dominik, Marc, Ueli, Chriggy; Nik, Manu, Joni, Boskopp; Daniele, Luki, Erni
Tore: 15. 1:0 Boskopp; 20. 1:1; 25. 1:2; 35. 2:2 Daniele; 50. 3:2 Luki; 58. 3:3
Herausragend:
1.) Go-Lee „vom 16er in den Bundesrat“ RAF Al-El Goalta
2.) Torschütze des 2. Tores, Mannomann!
3.) Katia & Mirjam, die Frauen, die der Kälte trotzten (oder haben ihre Mannen, Jonas & Walther, extra nix gesagt?)
Karten:
Wetter (Rot)
Eigentlich hatten wir uns alle v.a. auf die Zeit nach dem Spiel gefreut. Im Vorfeld war von einem Grill und einigen Kasten kalten Bieres gemunkelt worden. Was kalt war, war die Luft. Also, keine Cerbila & kein Bier!
So begann das Spiel ohne Freundinnen und Gattinnen - Kind und Kegel schrieen zuhause. Vielleicht war das auch gut so. Denn hier sei auf die Rübennasenszene aus Monthy Pythons „Life of Brian“ verwiesen wir wissen um die Eskalationstendenz unter Zuschauern.
Wie lautete das Fazit vom letzten Spiel? „Gewonnen ohne zu überzeugen; dafür die Überzeugung gewonnen, dass wir nächsten Samstag entschieden überzeugender überzeugen müssten, um zu gewinnen.“ Das Spiel, dies sei auch noch erwähnt, hielt sich an das Niveau, das man Alternativen Kickern zutraut. Der Ball wechselte oft unverhofft die Seite, überquerte einige Mal (sechs Mal, ganz genau) die weisse Linie zwischen den zwei weissen Pfosten und sowieso. Die Grêmischten reklamierten zwar einmal Foul an prominenter Stelle und zweimal Offside vor den Gegentoren, doch dies kümmerte niemanden ausser uns.
So schien die Partie zu versanden. Ab Mitte der zweiten Halbzeit aber riss ein Mann die Aufmerksamkeit an sich, wuchs über sich hinaus und hielt mehr, als was man ihm zu halten aufgab. Unser Brandt in spe machte eine prächtige Figur und rettete uns so den einen Punkt. Einem Stürmer der traditionellen Morgensternbrigade entlockte unser Kipper sogar die viel versprechende Aussage „Wir sehen uns in Philippi wieder!“ Bi Goscht! Ein wahrhaftig grosses Lob.
Das 3:3 geht in Ordnung.
Aber ein 3:0 wäre schöner gewesen...
Die Wurscht ’n’ Bieridee ist nicht vom Rasen. Im Hardhof liessen sich herrliche Fussballfeste feiern, und dies sollte geschehen. Es braucht ja nicht mehr als Fans, Spieler, Sprint und Fleisch und ein rundes Leder. Falls jemand Café el mar Ledergerber beim Poltern oder dem darauf folgenden Äxgüsi antreffen sollte, weise er ihn doch bitte auf unsere Vision hin. In unseren Reihen finden sich ziemlich sicher keine Ökoterroristen.
#16
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