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SPIELBERICHT:

GREMIO - Siam F.C. 5:3
Gremio: Raffi, Marc, Röne, Schlumpf, Muggli, Manu, Nik L., Nik H., Jonas, Erni, Pietro, Gämpi, Chrigi, Butch
Tore: 1:0 Pietro, 2:0 Erni, 3:1 Gämpi, 4:3 HallerNik, 5:3 Gämpi
Stars of the Game:
1.) Raphi Golta (fast Fehlerfrei)
2.) der Schiri (vielleicht eine Spur zu loyal gegenüber seinen Linesmen, sonst aber TipTop!)
3.) Der Torjubel des F.C. Siam beim 3:3
Die unendliche Leichtigkeit des Ballverlustes
Machen wirs kurz, es war nicht der Samstag, an welchem die Grêmistas das Spiel ihres Lebens ablieferten. Der Anfang war noch ganz in Ordnung. Ehe sichs die siamesischen Elflinge versahen, hatten unsere beiden Angriffs-Wirbelwinde bereits wieder zugeschlagen. Bolo scheint ernsthafte Ambitionen auf die Torjägerkanone zu entwickeln und Pietro hofft, dass dereinst auch die Assists in die FSFV-Skorerstatistik einfliessen.
Kaum in Führung, schlich sich aber auch umgehend der Schlendrian ein. Potenziell tödliche Ballverluste im Mittelfeld und zu wenig hartnäckig agierende Manndecker liessen der siamesischen Ueberfalltaktik immer wieder grosszügig Raum zur Entfaltung. Der Anschlusstreffer war nur eine Frage der Zeit und die logische Konsequenz unserer Nachlässigkeit. Dänk Gämpis sprichwörtlicher Kaltblütigkeit gingen wir zwar mit einem Zweitorevorsprung in die Pause, aber dem CT schien bereits Böses zu schwanen. Allein, seine mahnenden Worte verdampften in der Frühlingssonne und so stand ein Grossteil der zweiten Halbzeit unter dem Motto "wie baue ich meinen Gegner auf". Nachdem in den einschlägigen Zürcher Sportstätten regelmässig Vorlesungen zu diesem Thema stattfinden, erstaunte es auch nicht wirklich, dass wir den SüperLiig-Delegierten unserer Heimatstadt diesbezüglich in nichts nachstanden. So fanden Spannung und Stimmung auf den Hardhof zurück und wir konnten von Glück reden, dass der beherzt kämpfende Siam F.C. nicht über den (vielbejubelten) Ausgleich hinaus kam.
Immerhin pflegt sich Klasse ja gemeinhin dann doch noch durchzusetzen. Ausser man trägt weisse Tenues und kommt aus Madrid. Nun denn, Ernis Torhunger war offensichtlich noch nicht gestillt, aber dank des Lattenkreuzes wechselt der Spitznahme "Horst Hrubesch" den Besitzer einstweilen noch nicht. Dafür konnte Nik Haller abstauben und Gremio - nicht ganz verdient - mit 4:3 in Führung schiessen.
Nun galt es Kraft unserer Routine noch einige heikle Querpässe (hinten) und mehrere in stoischer Konsequenz geahndete Positionsoffsides (vorne) zu überdauern, ehe dann dem Gämpi kurz vor Schluss noch sein zweites Tor und damit die Entscheidung gelang.
Fazit: Gewonnen ohne zu überzeugen; dafür die Ueberzeugung gewonnen, dass wir nächsten Samstag entschieden überzeugender überzeugen müssten, um zu gewinnen.
Röne |
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