SPIELBERICHT:

GREMIO - Tschuttverein Aargau 03 3:2
Gremio: Raffi; Mark, Marc, Röne, Ueli; Nik, Manu, Jonas, Romi, Tano; Erni, Pietro
Tore: 30. Erni 1:0; 57. Erni 2:0; 65. Tano 3:0; 70. 3:1; 75. 3:2.
Bem: „Boskopp“ Haller verletzt sich vor dem Spiel beim Einstudieren eines zweifachen „Terror John Negretes“ (Blutgrätsche mit anschliessendem Seitfallzieher)
Herausragend: das kalte Blut unseres Hitzkopfs; Goltas Göli-Outfit Dernier Cri isch schwör!; Romis Griff in die Trickkiste; die Fairness des Gegners.
Dal Hardhof al Via del Mare: Ernesto, facci sognare!
Erstes Spiel, erster Sieg. Die unkonventionelle Säso-Vorbereitung ( unsere zwei einzigen Stürmer wurden verkauft; Freundschaftsspiele und Trainings gab’s abgesehen von einem gepflegten 4:4 gegen eine Hampfle GC-Ultras keine), hat sich ausgezahlt. Dank einer Dopietta des böösen Bolos bezwang Grêmio den TV Aargau 03 3:2 (1:0).
Die Taktik-Vorgabe unseres „Misters“ war klar. „Füttert unsere baumlangen Sturmspitzen Guidi, Bolognino mit hohen Bällen!“ ein Rezept, das ganz einfach Tore garantieren musste. Zur Absicherung hatten die Strategen der Grêmio-Teppichetage unter der Woche versucht mit einer Spielverschiebungs-Posse Unruhe beim Gegner zu stiften. Mit wenig Erfolg. Der TVA 03 erwies sich über die ganze Spielzeit als ebenbürtig abgesehen von einem grossen Manko: Der den Aargauern eigene Röhren-Blick Giezendanner lässt grüssen! sorgte dafür, dass die goldgewandeten „Wacko-Jakos“ ein halbes Dutzend bester Torgelegenheiten leichtfertig vergaben. Sehr sympathisch das!
Wie man’s besser macht, zeigte auf Grêmio-Seite audgerechnet Ernesto Bolognino. Zu Beginn wieder mal nur verbal auffällig hahohe Gruppo Sportivo Schafezeckeler ist schon okee erinnerte sich unser Lecchese Mitte der ersten Hälfte eines Transparentes an der Via del Mare: „Facci sognare Ernesto!“ Pathos hin, Pathos her: Zwei Schuss, zwei Goal - Lecce hat Ernesto Chevanton, Grêmio hat Ernesto Bolognino. Die Frage, die sich in Zusammenhang mit unserem Doppeltorschützen stellt: Seit wann kann man Zielwasser rauchen?
Die restlichen Fakten zum Spiel im Schnelldurchlauf: Tanos Treffer war so gedacht, jawollo; Der ol’ dirty Broesi hat schnelle Beine, vor dem Tor aber sowas von keinen Durchblick; Nicht nur die Thurgados Desperados spielen nach dem Motto „Klagt nicht kämpft“ - TV Aargauer tun’s auch; Der Schlusspfiff kam keine Sekunde zu früh, zumindest aus Grêmio-Sicht.
Zuletzt noch dies: Bianca Illgner hat das Klischee der Spielerfrau und knallharten Managerin nachhaltig geprägt. Was aber ist davon zu halten, dass nun bereits fast-dreijährige Kinder für ihre Väter um gutdotierte Verträge pokern und dies mit den allerhärtesten Bandagen. Oder hat Bianca Illgner damals dem Real-Madrid-Präsidenten auch erst das Hot-Dog-Würstchen weggefressen, bevor sie immer mehr Schtutz eingefordert hat? Leonardo Rieder de Freitas hat für seinen Papai am Sonntag zweifellos das Maximum herausgeholt: Mit einem Jahressalär von vier Cent, ist Manu Lopez - Filius sei Dank - zum bestbezahlten Spieler der Grêmio-Klubgeschichte avanciert. Schappo! @M.Lo: Vielleicht könnt ihr euch von dem Geld ja nen neuen Nachbarn kaufen.
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