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logo Grande Zurigo 08.02.2012 7:14 UhrGrêmio
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Grêmio SPIELBERICHT:
Linie
GREMIO - Tschuttverein Aargau 03 3:2

Gremio: Raffi; Mark, Marc, Röne, Ueli; Nik, Manu, Jonas, Romi, Tano; Erni, Pietro

Tore: 30. Erni 1:0; 57. Erni 2:0; 65. Tano 3:0; 70. 3:1; 75. 3:2.

Bem: „Boskopp“ Haller verletzt sich vor dem Spiel beim Einstudieren eines zweifachen „Terror John Negretes“ (Blutgrätsche mit anschliessendem Seitfallzieher)

Herausragend: das kalte Blut unseres Hitzkopfs; Goltas Göli-Outfit – Dernier Cri isch schwör!; Romis Griff in die Trickkiste; die Fairness des Gegners.

Dal Hardhof al Via del Mare: Ernesto, facci sognare!

Erstes Spiel, erster Sieg. Die unkonventionelle Säso-Vorbereitung ( unsere zwei einzigen Stürmer wurden verkauft; Freundschaftsspiele und Trainings gab’s abgesehen von einem gepflegten 4:4 gegen eine Hampfle GC-Ultras keine), hat sich ausgezahlt. Dank einer Dopietta des böösen Bolos bezwang Grêmio den TV Aargau 03 3:2 (1:0).

Die Taktik-Vorgabe unseres „Misters“ war klar. „Füttert unsere baumlangen Sturmspitzen Guidi, Bolognino mit hohen Bällen!“ – ein Rezept, das ganz einfach Tore garantieren musste. Zur Absicherung hatten die Strategen der Grêmio-Teppichetage unter der Woche versucht mit einer Spielverschiebungs-Posse Unruhe beim Gegner zu stiften. Mit wenig Erfolg. Der TVA 03 erwies sich über die ganze Spielzeit als ebenbürtig – abgesehen von einem grossen Manko: Der den Aargauern eigene Röhren-Blick – Giezendanner lässt grüssen! – sorgte dafür, dass die goldgewandeten „Wacko-Jakos“ ein halbes Dutzend bester Torgelegenheiten leichtfertig vergaben. Sehr sympathisch das!

Wie man’s besser macht, zeigte auf Grêmio-Seite audgerechnet Ernesto Bolognino. Zu Beginn wieder mal nur verbal auffällig – hahohe Gruppo Sportivo Schafezeckeler ist schon okee – erinnerte sich unser Lecchese Mitte der ersten Hälfte eines Transparentes an der Via del Mare: „Facci sognare Ernesto!“ Pathos hin, Pathos her: Zwei Schuss, zwei Goal - Lecce hat Ernesto Chevanton, Grêmio hat Ernesto Bolognino. Die Frage, die sich in Zusammenhang mit unserem Doppeltorschützen stellt: Seit wann kann man Zielwasser rauchen?

Die restlichen Fakten zum Spiel im Schnelldurchlauf: Tanos Treffer war so gedacht, jawollo; Der ol’ dirty Broesi hat schnelle Beine, vor dem Tor aber sowas von keinen Durchblick; Nicht nur die Thurgados Desperados spielen nach dem Motto „Klagt nicht kämpft“ - TV Aargauer tun’s auch; Der Schlusspfiff kam keine Sekunde zu früh, zumindest aus Grêmio-Sicht.

Zuletzt noch dies: Bianca Illgner hat das Klischee der Spielerfrau und knallharten Managerin nachhaltig geprägt. Was aber ist davon zu halten, dass nun bereits fast-dreijährige Kinder für ihre Väter um gutdotierte Verträge pokern – und dies mit den allerhärtesten Bandagen. Oder hat Bianca Illgner damals dem Real-Madrid-Präsidenten auch erst das Hot-Dog-Würstchen weggefressen, bevor sie immer mehr Schtutz eingefordert hat? Leonardo Rieder de Freitas hat für seinen Papai am Sonntag zweifellos das Maximum herausgeholt: Mit einem Jahressalär von vier Cent, ist Manu Lopez - Filius sei Dank - zum bestbezahlten Spieler der Grêmio-Klubgeschichte avanciert. Schappo! @M.Lo: Vielleicht könnt ihr euch von dem Geld ja nen neuen Nachbarn kaufen.

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